4 hinterhältige Möglichkeiten zur Bestimmung der Unternehmenskultur in einem Interview

4 hinterhältige Möglichkeiten zur Bestimmung der Unternehmenskultur in einem Interview

Wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Job sind, möchten Sie nicht nur die richtige Position, sondern auch die richtige Kultur: Ein Büro, das zu Ihrer entspannten Atmosphäre, Ihrer hart arbeitenden Einstellung oder Ihrer Überlegenheit passt -kreative Persönlichkeit. Ein Team, das Ihre Liebe zur Zusammenarbeit, Ihren Do-it-yourself-Geist oder Ihren Wunsch nach einem großartigen Mentor unterstützt.

Sicher, Sie könnten überall gute Arbeit leisten – aber wenn sich die Einstellungen und Veranlagungen am Arbeitsplatz wie eine Selbstverständlichkeit anfühlen, sind Sie eher auf dem richtigen Weg (und dort auf lange Sicht glücklich zu sein).

Leider können Sie nicht einfach fragen: “Können Sie mir etwas über die Unternehmenskultur erzählen?” und betrachte dich als gedeckt. Ähnlich wie Sie in einem Interview für sich selbst werben werben, bringt die Person, mit der Sie, ihren besten Fuß nach vorne – und Sie hören möglicherweise eine eingemachte Antwort, die Ihnen nur sehr wenig Einblick gibt.

Am besten stellen Sie also Fragen, die Ihnen (okay, hinterhältig) die wahren Details darüber geben, wie es ist, dort zu arbeiten. Probieren Sie diese vier aus, um loszulegen.

1. „Kannst du mir etwas über die geschäftigsten Zeiten des Jahres erzählen?“

Dies wird als Frage nach dem zyklischen Charakter der Arbeit maskiert, aber es sagt Ihnen wirklich, wie die Arbeitszeiten aussehen: Sagen die Leute, dass der Januar wegen Spenden zum Jahresende verrückt ist – oder antworten sie mit „Wann ist es nicht? beschäftigt?!”

Diese Frage gibt Ihnen nicht nur Aufschluss über den Grad des Workaholismus, den Sie erwarten können, sondern gibt Ihnen auch Hinweise auf die Unterstützung und Zusammenarbeit zwischen den Teams. Ist die Antwort eine Antwort für sich selbst („ Sie wären während… beschäftigt“) oder eine teambasierte Antwort? (zB “Die Marketingabteilung geht im Herbst auf Hochtouren, und wir essen oft dienstags zusammen zu Abend, während wir ein Brainstorming durchführen.”)

2. „Wie oft treffen sich die Mitarbeiter?“

Diese Frage sieht aus wie eine harmlose Untersuchung von Büroroutinen, kann Ihnen aber viel sagen über den Grad der Kommunikation zwischen Kollegen. Wenn die Antwort lautet: „Wir treffen uns alle wöchentlich individuell mit dem Vorgesetzten“, bedeutet dies, dass Sie möglicherweise ziemlich isoliert sind, abgesehen von einer Top-Down-Interaktion mit Ihrem Manager. Antworten, die Sie über die Häufigkeit von Mitarbeiterversammlungen informieren, geben auch Aufschluss darüber, wie oft Sie möglicherweise alleine oder als Mitglied eines Teams arbeiten.

Achten Sie auch auf Antworten wie „Ad-hoc“ oder „nach Bedarf“ – das bedeutet entweder, dass Sie sich nicht als Gruppe treffen (und weitgehend unabhängig arbeiten) oder dass Sie im Extremfall Fragen und Vorschläge erwarten können, wann immer jemand geht an Ihrem Schreibtisch vorbei.

3. “Haben Sie Vorschläge, wo ich zu Mittag essen könnte?”

OK, dies ist keine Frage für das formelle Interview – es richtet sich besser an die Rezeptionistin auf dem Weg nach draußen, maskiert als Anfrage für eine Empfehlung. Oder wenn Ihr Interview das Mittagessen beinhaltet, können Sie versuchen: „Essen Sie hier regelmäßig? Welche anderen Restaurants besucht das Team häufig? “

Dann hör genau zu. Gehen sie alle in ein lokales Delikatessengeschäft und essen dann zusammen, während sie im Sitzungssaal miteinander reden? Oder packt es normalerweise jeder braun ein und isst an seinen Schreibtischen? Wenn Ihnen gesagt wird, dass jeder in ein lokales roh-vegan-glutenfreies Restaurant geht, denken Sie “Awesome!” oder “Awesome…” [Augenrolle einfügen]? Wenn Sie einen Einblick in die Teamnormen und -gewohnheiten erhalten, die nicht im Mitarbeiterhandbuch aufgeführt sind, können Sie sehen, wie gut Sie dazu passen.

4. “Gibt es Familienfotos im Büro?”

Hier ist eine andere Frage, die Sie nicht stellen sollten, sondern an sich selbst denken sollten. Die Verbreitung persönlicher Gegenstände kann direkt proportional zur Formalität des Büros sein: Wenn Fotos von Kindern von Mitarbeitern sichtbar sind, wenn Sie an ihren Schreibtischen vorbeikommen, ist dies wahrscheinlich der Ort, an dem ein Kollege fragt, wie die Geburtstagsfeier Ihres Sohnes war. Keine Fotos in Sicht? Es ist wahrscheinlich eine eher geschäftliche Arbeitsumgebung.

Sie können auch nach anderen Persönlichkeitsindikatoren suchen. Tragen Mitarbeiter Schuh-pro-Tag-Kalender oder eine Liste der Unternehmenswerte an ihren Bürotüren? Ist das Whiteboard des Pausenraums mit den Ping-Pong-Ergebnissen vom letzten Freitag oder den monatlichen Fristen des Teams gekritzelt? Diese visuellen Hinweise können Ihnen ein besseres Gefühl dafür geben, wie zurückhaltend (oder nicht) die Atmosphäre sein kann.

Denken Sie daran, dass bei einem Interview nicht nur das Unternehmen entscheidet, ob Sie für das Team geeignet sind, sondern auch, ob es sich für Sie als geeignet anfühlt. Halten Sie Ihre Augen und Ohren offen und achten Sie auf die subtilen Signale, die Sie definitiv (oder nicht) gerne in dieser Organisation arbeiten würden. Sie können dir viel erzählen.

Foto des Vorstellungsgesprächs mit freundlicher Genehmigung von Shutterstock.